Die Wahrung ihrer Würde im Umgang mit sich selbst und mit anderen Menschen, auch mit  anderen Lebewesen, liegt gerade in unserer heutigen Zeit sehr vielen Menschen am Herzen. Auch darüber tauschen wir uns in den Treffen der Würdekompass-Gruppen aus.

Menschenwürde – unantastbarer Rechtsanspruch oder dem Menschen/ dem Leben immanent? Was ist Würde als Seinsqualität und auf Handlungsebene i.S. von Würdigen, würdevoll leben und leben lassen? Wie leicht ist es doch, über Würde zu reden im Vergleich zu konsistentem würdevollen Verhalten, wenn gerade mal wieder Emotionen die Führung übernehmen wollen? Diese und andere Fragen beschäftigen uns u.a. in unserem Würdekompass.

Unsere Würdekompass-Treffen habe ich erlebt zusammen mit großartigen Menschen, die nicht nur an theoretischer Auseinandersetzung, sondern vielmehr auch an alltagspraktischer Überprüfung interessiert und auf eine Ausweitung bewusster und auch explizit von Würde getragener zwischenmenschlicher Begegnungen und Lebensgestaltung im persönlichen und beruflichen Alltag ausgerichtet sind:  Würdepraxis als gelebte oder zumindest angestrebte Realität in all unseren Bezügen – Dankbarkeit, wo es gelingt und Bewusstsein dafür, wie viel Luft noch nach oben. 

Der achtsame Umgang mit sich selbst und den anderen im Sinne wohlwollender Begegnung und gemeinsamen Lernens hat mich in jedem Würdekompass-Treffen inspiriert, mein Sosein und mein Handeln auf  und mit  (mehr) Würde auszurichten, also zu mehr gelebter Realität zu kommen als in humanistischem Konjunktiv zu verharren.  Doch wie schon gesagt: noch viel Luft nach oben – umso mehr ich/ wir den Fokus öffnen vom Ich zum  Du zum Wir hin zum Wir Alle; so geht es doch um Einheit in Würde und Frieden für alle - auch wenn der längste Weg bekanntermaßen mit dem ersten Schritt beginnt.

Unser Würdekompass ist für mich ein inspirierendes Forum für Austausch über und bewusste Praxis von Würde, doch mit der Motivation, zu mehr Würde als gelebte Realität über den eigenen Tellerrand und Einflussbereich zu inspirieren. Dabei ist Würde für mich der Treibstoff, der Würdekompass der Motor und die Würdekompass-Treffen Ideenschmiede und Werkstatt lokalen gemeinschaftlichen Handelns.

Zurück zur Würdekompass-Seite

Unser Anliegen ist es, das zutiefst Menschliche in uns wieder zu entdecken und einander zu helfen, es füreinander zu bewahren. Dies ist zu unserer wichtigsten Aufgabe im 21. Jahrhundert geworden. In Würde Sterben zu dürfen, ist ein verständlicher Wunsch. Wir wollen hingegen mit verschiedenen Begegnungen, Aktivitäten und Projekten dazu beitragen und schon zu Lebzeiten einander einladen, ermutigen und inspirieren, in Würde zu leben. Wir freuen uns auf dich.

Wege, sich zu engagieren

Wir sind eine kleine gemeinnützige Initiative und somit auf viele helfende Hände angewiesen. Von der eigenen Mitarbeit über Partnerschaften und finanzieller Unterstützung.

Engagieren