Diese Themenkompass-Gruppe besteht aus vier Phasen. In einer ersten Grundlagenphase erforschen wir auf der Basis von Arbeitsthesen in verschiedenen Kreisen von Unternehmern, Führungskräften und Mitarbeitern gemeinsam spielerisch und kreativ das Thema „Würde“ in Aufbau- und Ablauforganisation. Die dabei beteiligten Inkubatoren werden in der anschließenden Inkubationsphase die Erfahrungen und Ergebnisse in eigenen Unternehmensbezügen mit Kunden und eigenen Mitarbeitern weiter konkretisieren. Wir als Themeneigner dann fügen die jeweils einzelnen Ergebnisse zu den Arbeitsthesen aus den Inkubatorenzirkel entsprechend zusammen. In der Konkretisierungsphase wird alles gebündelt, um hoffentlich im Januar 2020 in einer co-kreativen Veranstaltung mit Gerald Hüther die Umsetzungsphase einzuläuten. Hier werden dann weitere Interessierte eingebunden, um daraus wachsend aus der Initiative Würdekompass eine wirkungsvolle Bewegung auch für ökonomische Bezüge zu entwickeln. Denn wenn nicht die Unternehmen, wer dann wird uns über deren wirtschaftlichen Kontext auch würdevolle Finanzkonzepte für einen würdevollen Aufbau eigener Strukturen helfen können?

VISION:
Gemeinsam mit den Beteiligten und Trainern, Coaches, Bildungsinstituten und auch Unternehmensverbänden als „dienend aktive Gestalter“ in neuen Wirtschaftsbezügen unterwegs sein. Die Ergebnisse der o.g. vier Phasen werden eine eigene Würdekompass-Marke sein, mit der wir Projekte, Aktionen und Kampagnen zu einem würdevollen Umgang in ökonomischen Bezügen ausgestalten können.

So werden wir gemeinsam neue Räume für eine neue Kultur in Unternehmen und Organisationen ausgestalten, um den disruptiven Herausforderungen der Zukunft Rechnung tragen zu können. Über einen Kontext der Schwarmintelligenz wird eine umfassend verstandene nachhaltige Wirkung unternehmerischen Handelns möglich werden.

Es ist also unser Anliegen, über pragmatische, spielerische Methoden und einer würdevolle Haltung Menschen verbindende und wertschätzende Ansätze zu schaffen, um wirtschaftlichem Erfolg und ein wohlwollendes Handeln der Beteiligten zu unterstützen.

ALLGEMEINES ZIEL:

In dieser Themenkompass-Gruppe begeben wir uns auf eine Reise ohne fertiges Konzept. Wir vertrauen auf die Kompetenz des Systems und sind darin allein Moderatoren. Dabei streben wir an, uns über die Auseinandersetzung zur „Würde“ über die festgelegten Identitäten und Glaubenssätze hinaus zu entwickeln. So entsteht Synergie nicht allein über einen finanziellen Erfolg, sondern über die Kreation neuer Vorbilder für ein grundsätzlich neu verstandenes unternehmerisches Agieren.

PERSÖNLICHES ZIEL:

Unternehmen und Organisationen sind wesentliche Mitgestalter in einer funktionierenden Gesellschaft. Sie wegen Ihres wirtschaftlichen Erfolges zu verdammen oder auch übermäßig zu hofieren entspricht weder der Würde noch dem Bild eines sich bedingenden Ganzen. Da Strukturen in Unternehmen und Organisationen letztlich auch nicht mehr sind als eine Gefüge von Menschen, erhoffen wir uns über die Forschungsreise zur eigenen Würde einen Wandel in den strukturellen Haltungen und Handlungen. Denn Würde ummantelt den erkennenden Verstand und leistet damit unausweichlich einen Beitrag, um meinen Sinn menschlichen Lebens wieder neu zu erkennen – ggf. auch in ökonomischen Bezügen. Nicht durch Methoden, Visionen, Leitbilder oder extrinsische Anreizsysteme gestalten sich organisationelle Gefüge, sondern vor allem durch innere Einstellungen. Dadurch möchten wir spielerisch und lösungsorientiert die Zukunft mitgestalten.

WAS ICH/WIR MACHE*N:

Jan:

Selbstständig, Gründer undGeschäftsführender Gesellschafter, Eigenland® GmbH - Entschieden Erfolgreicher. Er ist überzeugt, dass alles in Organisation vorhanden ist, was benötigt wird,um erfolgreich zu sein. Den entscheidenden Unterschied zwischen maximal durchschnittlichen Ergebnissen und größtmöglichem Erfolg wird dann erzielt,wenn die Erfahrungen und das Wissen des Teams sinnstiftend und partizipativ eingesetzt wird. Und dies geht nicht ohne Würde, oder? Das herauszufinden ist mein Ansinnen.

Michael

Neben Gerald Hüther bin ich Mitinitiator der Initiative „Würdekompass“ und hauptberuflich als Social Marketer in einem Sozialunternehmen beschäftigt. Ich wohne am Rande von Krefeld, war auch als Autor unterwegs und beruflich als Gesamtprojektleiter Vertrieb Deutschland, Interim Manager, Sozialarbeiter und auch als systemischer Coach unterwegs. Das Thema der „Würde“ verbindet viele meiner persönlichenThemen und stellt für mich den Kern des Menschseins dar.

AUFTAKT IN KÖLN:

Key-Note: Michael Beilmann: Würde in Unternehmenund Organisationen – eine Chance?
(anbei ein Video über den Auftakt:
https://we.tl/t-rILar5HHCV)

Ich freue mich sehr euch hier heute begrüßen zu dürfen. So bin ich einerseits sehr hoffnungsfroh und andererseits voller Sorge. Doch der Reihe nach. Wir haben heute eine einmalige Chance wirklich neu zu denken, und dann auch experimentell zu handeln. Einerseits aufgrund des den meisten bekannten methodischen Vorgehens ‚Eigenland‘. Andererseits, die nach Jans Aussagen hohe Kompetenz der hier Anwesenden für ein unbestimmtes Themenfeld, das es gemeinsam zu erforschen gilt.

Was heißt das für mich? Mensch,Gesellschaft und Unternehmen stehen vor einem radikalen Wandel.

Der Spezies Mensch steht Z.Zt. vor der Gefahr sich einerseits selbst zu beseitigen (Stichwort: Klima), andererseits sich selbst so zu perfektionieren, dass er sich auch hier überflüssig macht (Stichworte: KI oder digitaler Humanismus). Auch beraubt er sich seiner ureigenen Fähigkeiten, indem er sein Leben mehr und mehr beschleunigt bzw. immer noch  bequemer ausgestaltet (Stichwort: Verlernen grundsätzlicher menschlicher Eigenschaften).

Der Einfluss der westlichen Gesellschaften birgt vor der Gefahr, dass sich die einzelnen Teilsysteme jedes Landes (Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft undJudikative) sich so weit voneinander differenzieren, dass die verbindenden Bezüge des Gesamtsystems des einen Lebens immer weniger zu erkennen sind. So eliminierendie Einzelinteressen sich mehr und mehr gegenseitig und vergrößern die Spaltung untereinander (Stichwort: Arm und Reich, Nord und Süd-Gefälle).

In Unternehmen besteht die Gefahr, dass sich die Monopolisierung durch die Plattform-Ökonomie (Stichwort: GAFAS) soweit durchsetzt, dass traditionelle Player, der Mittelstand und die Entrepreneurs den komplexen Herausforderungen nicht mehr entsprechen können. Die Marktmacht absorbiert Tradition, zentriert das Knowhow, erschwert die Fachkräfterekrutierung und verschiebt den Fokus für den Absatz gen Osten.

Zusammenfassendwird dafür oft das Wort ‚disruptiv“ verwendet, da ein jeder Bereich die Gefahr einer Zerstörung des Gewohnten in sich trägt.

Daraus folgt:

Innovative Unternehmenslenker haben oft nicht allein etwas verbessert, sondern etwas Neues entwickelt. Also nicht ‚neuer Schlauch und alter Wein‘, sondern haben sich gegenden Widerstand des Establishments mit ihrer Sehnsucht vielfach durchgesetzt. So stehe ich heute hier, weil ich mir erhoffe gemeinsam mit euch erste Schritte zu gehen, um oben skizzierten Anforderungen forschend zu begegnen.

Nach meinen verschiedenen beruflichen Positionen u.a. vom Tischler, Sozialarbeiter, Social Marketer, Niederlassungsleiter, Gesamtprojektleiter Vertrieb Deutschland glaube ich, dass es vielfach nicht mehr reicht sich allein mit höherer Wertschätzung, besserer Kommunikation, agilen Strukturen, Gesundheitsprogrammen,Gleichberechtigung und neuen Techniken zu beschäftigen. Alles wunderbare Elemente, doch eher ein Pflaster auf einer klaffenden Wunde.

Ich erhoffe mir, dem Themenfeld ‚Würde‘ in Unternehmen und Organisationen Raum verschaffen zu können. Denn bei mir stellt sich nicht mehr die Frage, ob wir das Gewohnte fortschreiben wollen, sondern wodurch wir miteinander Fähigkeiten und Wege entwickeln können wirklich gemeinsam Aufbau- und Ablauforganisation über intrinsische Haltungen zu wandeln.

Dafür haben Jan und ich eine Themenkompass-Gruppe bestehend aus vier Phasen kreiert,die ja oben zusammengestellt wurden. Dabei streben wir an, uns über die Auseinandersetzung zur „Würde in Unternehmen und Organisationen“ über die festgelegten Identitäten und Glaubenssätze hinaus zu entwickeln. Denn Synergie entsteht nicht allein über einen finanziellen Erfolg, sondern über die Kreation neuer Vorbilder für ein grundsätzlich neu verstandenes unternehmerisches Agieren.

Auch erhoffe ich mir, dass niemand heute mit einer Erweiterung seines Portfolios den Raum verlassen wird. Denn dann würde die tiefe Empfindung würdevollen Verhaltens allein wieder funktionalisiert, zu Marketingzwecken missbraucht oder als USP auf alte Methoden und Techniken angewandt. Daher hebe ich nicht das ethische oder soziale ‚Verhalten‘ auf einen Thron, sondern glaube daran, das ‚Würde‘ wie eine Art Fluidum sein kann, neue menschliche Verbindungen zu gestalten, um der Orientierungslosigkeit neue Perspektiven zu geben. Weiterhin glaube ich daran, dass wir gemeinsam - ohne den Blick allein auf den eigenen Vorteil zu richten - co-kreativ etwas zu gestalten vermögen. Denn erst die eigene Erfahrung von Würde kann uns eine Bühne bereiten.

Aufgrund meiner Erfahrung in Führung, change Management und dem scheinbaren Automatismus der digitalen Gefolgschaft, bin ich eher skeptisch, dass wir erfolgreich sein werden. Doch wäre ich nicht hoffnungsfroh und sehnsuchtsvoll, würde ich jetzt hier nicht stehen. Aufgrund dieser Hoffnung haben Gerald Hüther und ich vor knapp 2,5 Jahren den Würdekompass begründet. Eine Initiative aus seiner Akademie für Potenzalentfaltung, die offiziell seit knapp 15 Monaten besteht. Daher freue ich mich auf die gemeinsame Forschungsreise, die uns hoffentlich gelingen mag.

(06.06.2019) - Weitere Termine in Planung - gerne melden unter info@wuerdekompass.de

Was benötigt wird

Interessierte, die in den einzelnen Phasen mitwirken wollen

Engagierte zur Vorbereitung der Tagung in 2020

Menschen, die ggf. nötige Auslagen finanziell unterstützen

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Jan und Michael

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